RATGEBER

                                "Notwehr & Nothilfe"

 

Das Thema Selbstverteidigung wird jüngst häufig diskutiert: Was mache ich, wenn ich angegriffen werde? Wie kann ich mich und andere möglichst effektiv, jedoch im Rahmen der Legalität, verteidigen? Zu unterscheiden ist hier zwischen Notwehr, also der Selbstverteidigung und der Nothilfe, d.h. die Verteidigung anderer Menschen, die sich in einer Gefahrenlage befinden. Zunächst einmal ist festzustellen, dass gem. §227 BGB jeder immer und überall das Recht hat sich und andere im Rahmen der Verhältnismäßigkeit zu verteidigen, sobald ein Angriff verübt wird. Wenn die verbale Verteidigung nicht mehr ausreicht, können verschiedenste Verteidigungsmittel verwendet werden.

 

Für den ersten Zugriff in Notwehrlagen, also zu Selbstverteidigung bieten sich folgende Möglichkeiten an:

 

Eine Möglichkeit ist das allseits bekannte Pfefferspray. Hierbei ist jedoch besonders auf die richtige Verwendung zu achten, damit man es nicht als „Waffe gegen sich selbst“ umfunktioniert. Außerdem sind diese nur als Tierabwehrsprays erlaubt und nur im äußersten Notfall gegen Menschen anzuwenden.

 

Eine weitere Möglichkeit zur Verteidigung kann eine Gaspistole bieten. Jedoch ist diese für den privaten Gebrauch nicht zu empfehlen, da zu viele Gefahren mit dem Gebrauch dieser verbunden sind. Auch wenn der Anblick einer solchen Waffe abschreckend wirken kann und sie leicht zu erwerben ist, sollte man auf andere Alternativen zurückgreifen. 

 



Darüber hinaus ist der sog. Selbstverteidigungsschirm zu empfehlen. Dieser ist in verschiedenen Ausführungen für Männer und Frauen erhältlich und ist, neben der Möglichkeit zur Selbstverteidigung, ein treuer Partner im Alltag, auch an stürmischen Tagen.

 

 

 

 

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Doch wie reagiert man in Situationen, in denen eine Gefahr für andere Menschen besteht und man Nothilfe leisten will?

Zuerst ist festzustellen, dass Ihre Handlungen sich immer im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bewegen müssen.

Wenn Sie merken, dass sich andere Menschen in einer Gefahrenlage befinden, sollten Sie schnell einschätzen können, ob es ihrer mentalen und physischen Verfassung nach Sinn ergibt, selbst einzugreifen oder ob es für alle Beteiligten sinnvoller ist, möglichst schnell Hilfe zu rufen bzw. die Polizei zu verständigen.

 

Sollten sich in Ihrer Nähe noch andere Personen befinden, ist es immer wichtig diese direkt anzusprechen, z.B. mit „Sie, mit dem gelben Pullover!“. Meist fühlen sich Menschen nur so wirklich angesprochen und kommen zur Hilfe.

Sollten Sie, z.B. als Frau körperlich unterlegen sein, gehen Sie niemals ein Risiko ein. Wählen Sie in solchen Situationen den Notruf und halten Sie sicheren Abstand, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

 

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