Sexueller Missbrauch - So schützen Sie Ihr Kind

Sexueller Missbrauch von Kindern geschieht oft nicht in der Öffentlichkeit, sondern in der Familie, in der Verwandtschaft oder im engeren Bekanntenkreis.

 

Immer wieder werden Kinder vor fremden Männern gewarnt. Diese Warnung hat auch seine Berechtigung, da oft Fälle von Exhibitionismus oder auch Entführung durch Fremde bekannt werden.

 

Jedoch sollte gegenüber Kindern keine Angst oder Panik verbreitet werden. Denn nicht verängstigte, sondern selbstbewusste Kinder sind vor sexuellem Missbrauch besser geschützt. 

 

Für viele Eltern gestaltet es sich schwer den Missbrauch zu erkennen, da viele Kinder nicht darüber sprechen. Jedoch kann es Auffälligkeiten geben, die darauf hinweisen. Sollten Eltern bei Ihrem Kind Angstzustände, körperliche Schmerzen, nicht altersgemäßes Sexualverhalten oder Schlafen in Straßenkleidung beobachten, sollte dies hinterfragt werden. Zeichen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für sexuellen Missbrauch sprechen, sind Unterleibsverletzungen, Blutergüsse, andere Wunden im Genitalbereich oder Geschlechtskrankheiten.

 

Egal ob es sich um Eltern oder andere Erwachsene handelt, gilt immer: Hinsehen und Einschreiten.

 

Die Kampagne Missbrauch verhindern! vermittelt Erwachsenen in fünf Schritten Schutz für Kinder:

 

  1. Schutz durch Wissen: Informieren Sie sich über Fakten und Risiken.
  2. Schutz durch Offenheit: Missbrauch sollte kein Tabuthema sein. So können sich Opfer leichter anvertrauen.
  3. Schutz durch Aufmerksamkeit: Immer wieder treten Signale für Missbrauch auf, auch wenn nur versteckt. Seien Sie also immer aufmerksam.
  4. Schutz durch Vertrauen: Vertrauen Sie Aussagen von Kindern.
  5. Schutz durch Handeln: Sollten Sie von einem Missbrauchsfall erfahren, kümmern Sie sich um das betroffene Kind, holen Sie sich Hilfe und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei

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