Zivil-Courage

Gerade in der heutigen Zeit ist „Zivilcourage“ ein häufig diskutiertes Thema, über das sich jeder Gedanken machen sollte.

 

Zivilcourage: Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit vertritt.

 

Zwar zeigt die Polizei erhöhte Präsenz, jedoch ist sie zu einem großen Teil auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

 

Durch die „Aktion tu was – eine Initiative für mehr Zivilcourage“ soll der Gedanke der Solidarität und des Helfens in der Bevölkerung gefördert werden.

 

Wichtig ist dabei immer, dass man sich nie selbst in Gefahr bringen darf. Zudem sollte man andere Personen immer direkt zur Mithilfe auffordernSollten Sie eine Tat beobachten, merken Sie sich möglichst genau, wie sich der Täter verhalten hat bzw. wie er aussieht, was er bei sich trägt usw. Denken Sie immer daran: alles kann wichtig sein und zur Aufklärung der Tat beitragen! Wenn Sie ihr Telefon Griff bereit haben, tätigen Sie unmittelbar den Notruf 110.

 

Falls Sie sich dadurch nicht selbst in Gefahr bringen, versuchen Sie sich um die Opfer zu kümmern, soweit Ihnen dies möglich ist. Oft sind beruhigende Worte schon sehr hilfreich. Sobald die Polizei eintrifft, sollten Sie immer als Zeuge zur Verfügung stehen. Jedes noch so kleine Detail kann zur Täterermittlung beitragen.

 

Beachten Sie jedoch immer: keinem ist geholfen, wenn Sie den Helden spielen. Handeln Sie nicht unüberlegt. Durchdachtes Handeln ist das A und O, um sich und andere Menschen zu schützen. Beleidigen Sie die Täter nicht. Zudem ganz wichtig: keine provokativen Äußerungen oder Verhaltensweisen. Dies kann zu einer Eskalation der Situation führen. Darüber hinaus sollten Sie Körperkontakt zu den Tätern vermeiden. Es kann sein, dass sich diese dadurch erst recht provoziert und herausgefordert fühlen. Halten Sie also den nötigen Abstand.

 

Wenn Sie ein Gespräch mit den Tätern führen, siezen Sie diese. So können Außenstehende erkennen, dass es sich nicht um einen Streit zwischen Freunden handelt. Bedenken Sie immer, dass Sie alleine eventuell nicht genug ausrichten können. Versuchen Sie deshalb immer möglichst viele Menschen auf die Situation aufmerksam zu machen. Sprechen Sie diese aktiv und persönlich an, damit diese sich auch wirklich angesprochen fühlen.

 

Haben Sie Mut! Und denken Sie immer daran: jeder ist in gefährlichen Situationen auf Hilfe anderer angewiesen – auch Sie!


Bildquelle: Feel OK