Raubüberfälle auf Geschäftsräume

 

 Leider kommt es immer wieder zu einem Schreckensszenario für Ladeninhaber, Mitarbeiter und Kunden: den Raubüberfall . Zu 100 % können diese nicht verhindert werden, jedoch gibt es Möglichkeiten diese zu erschweren. Grundsätzlich sind diese aufgrund modernster Sicherheitssysteme weniger  geworden. Zu empfehlen ist also allen Gewerbetreibenden mit Geschäftsräumen gute technische Sicherungen anzubringen. Diese sind neben Schutz der Kassen, die Kameraüberwachung der Räume und vor allem auch die Vorbereitung des Personals auf solche Situationen.

 

Vorbeugende Maßnahmen:

Präventiv können Geschäftsinhaber Sicherheitskonzepte erstellen. Wichtig ist, dass möglichst wenig Bargeld vorhanden ist und dies in regelmäßigen Abständen abgeholt oder im Tresor verstaut wird.

Darüber hinaus sollten sensible Bereiche nur nach einer Überprüfung der Zutrittsberechtigung möglich sein.

Technisch zu empfehlen sind sog. stille Alarme, z.B. an Theken, die einen Überfall melden.

Mitarbeiter sollten regelmäßig geschult werden und dazu verpflichtet sein, die Aufbewahrungsorte von Geld oder Wertgegenständen nicht an Dritte zu kommunizieren.

Zudem sollten sie immer auf auffällige Personen achten, vor allem auch beim Auf- oder Zuschließen der Räumlichkeiten.

Sollten den Mitarbeitern Personen verdächtig vorkommen, sollten diese die Auffälligkeiten notieren und ihrem Vorgesetzten oder der Polizei melden.

 

Während einer Raubüberfalls:

Wichtig für alle Beteiligten: gehen Sie kein Risiko ein. Folgen Sie allen Anweisungen des Täters und erklären Sie ihm jede Handlung ihrerseits, immer mit sichtbaren Händen.

Sollten Sie die Möglichkeit haben einen stillen Alarm auszulösen, betätigen Sie diesen. Ein lauter Alarm kann lebensgefährlich sein.

Wenn Sie in der Lage sind anderen zu helfen ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, können Sie dies tun.

Prägen Sie sich zudem sämtliche Merkmale des Täters ein. Alles kann im Nachhinein hilfreich sein.

 

Nach dem Raubüberfall:

Sobald es Ihnen möglich ist, rufen Sie die 110 zur Hilfe. 

Verfolgen Sie den Täter nicht, sondern geben Sie alle Informationen des Täters an die Polizei weiter.

Verwischen Sie keine Spuren, sondern verlassen Sie den Tatraum.

Wenn Notfallseelsorger vor Ort sind, nehmen Sie diese in Anspruch. Auch wenn Sie am Anfang noch in der Schockstarre sind, müssen Sie diese Tat verarbeiten.


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